Ronin M vs. Ronin S

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Welche Variante darf es für deine Projekte sein?

Gimbals können ein- wie auch zweihändig geführt werden. Wobei manche Hersteller beide Varianten in ihrem Programm haben …

Tatsächlich brauchten ambitionierte Youtuber und Filmer anfangs noch beide Hände, um die leistungsstarken Gimbals von DJI zu bedienen. So lange, bis der chinesische Hersteller (s) ein Ronin S auf den Markt brachte.

Einhandbedienung nun auch beim Filmen mit DSLR s !

Denn damit ließen sich plötzlich nicht nur Smartphones, sondern auch „ausgewachsene“ Spiegelreflex-Kameras (wie die Canon 1 D) einhändig für Moves und ruckelfreie Kamerafahrten stabilisieren. Immerhin können hier, auf dem elektronischen 3 Achsen-Schwebestativ, selbst Kamera-Boliden bis 3,6 Kilogramm (!) problemlos montiert werden.

Dazu kommen beachtliche Akku-Laufzeiten von bis zu 12 Stunden sowie leistungsfähige Motoren, so dass ein Ronin S auch für schwere Systemkameras, etwa aus der Panasonic GH Serie, in Betracht kommt.

Weitere Merkmale des DJI Ronin S:

Selbst Aufnahmen mit schweren Zoom-Objektiven erhalten durch das Stabilisierungssystem und die internen Logarithmen des Ronin S ihren professionellen Look. Zudem kann der Griff abgenommen und die Vorrichtung damit an einen Kamera-Buggy oder anderen Auslegern montiert werden.

Was macht ein Ronin M so besonders?

Viele Filmer wollen ihr Gimbal dagegen (nach wie vor) mit beiden Händen führen, wobei dann ein Ronin M mit (s) einer U-förmigen Konstruktion in Betracht kommt. Auch hier werden, bei einem Eigengewicht von 2,3 Kilogramm, Kameras und Camcorder bis 3,6 Kilogramm stabilisiert, so dass man(n), respektive Frau, auch als Hochzeitsreporter oder Naturfilmer ausreichend mobil bleibt.

Apropos, Mobilität: Die Gleichgewichtseinstellung erfolgt rasch und ohne Werkzeug, wobei jedoch die Batterielaufzeit beim Ronin M auf gut 6 Stunden begrenzt bleibt.

Gefallen dürfte gerade Naturfilmern oder jenen, die ein Musik-Video planen, ein eigener Modus zur geräuscharmen Bedienung. Zudem lassen sich gerade mit dem Ronin M die unterschiedlichsten Aufnahmeszenarien planen. Unter anderem gibt es hier einen eigenen Modus für Aufnahmen in Brusthöhe, aber auch den so genannten Aktenkoffer-Modus, bei dem seitlich, auf Höhe der Beine (also aus Sichtweise eines Aktenkoffers, daher der Name), gefilmt wird.

Natürlich kann aber auch ein Ronin M, nach Entfernen der oberen Griffstangen, an Kränen oder Auslegern montiert werden. Damit erweist sich auch die zweihändige Lösung als gleichermaßen kompakt wie vielseitig.

Übrigens können beide Systeme, aber auch leistungsfähige Foto- und Filmkameras wie die Sony Alpha III, bei gearo vollversichert gemietet werden oder ihr könnt euer Kameraequipment bei uns vermieten.

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